Nachdem die “Geisteskranken” ihre Ketten abgelegt hatten, war in der Geschichte der Psychiatrie die Erfindung der psychotropen Medikamente und die Psychoanalyse, entwickelt von Sigmund Freud und C.G. Jung, ein weiterer Meilenstein.


FAKTEN
Ein Living Museum ist ein Kunstraum für bis zu 2000 psychisch kranken Menschen. Zur Führung des Museums braucht es nur wenige Mitarbeiter. Idealerweise befindet es sich in einem geräumigen Gebäude, das in ein Museum umgewandelt werden kann.

BESSERE PSYCHOPHARMAZEUTIKA
Psychisch kranke Menschen werden durch Psychopharmaka früher stabilisiert und die Krankenhausaufenthalte werden kürzer. Jedoch ist unsere Gesellschaft noch nicht bereit für Integration und Inklusion. Es gibt keine stressreduzierten Arbeitsplätze am Arbeitsmarkt, d.h. psychisch kranke Menschen haben keine Funktion und Rolle in der Gesellschaft. Die Perspektivenlosigkeit führt wieder zum Krankenhausaufenthalt, eine Situation die auch als “Drehtürpsychiatrie” beschrieben werden kann.

Lebende Museen sind die Lösung für dieses große Problem der Gesellschaft.